Die neuesten Daten
Istat schätzt, dass die Wohnimmobilienpreise in Italien im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal um 4,0 Prozent gestiegen sind. Im Quartalsvergleich betrug der Anstieg 1,7 Prozent.
Das jährliche Wachstum verlangsamte sich gegenüber 5,1 Prozent im Vorquartal. Es handelt sich um vorläufige Daten des Hauspreisindex, nicht um eine Messung der Angebotspreise in Inseraten.
Neubauten und Bestandsimmobilien
Im Jahresvergleich stiegen die Preise für Neubauten um 5,0 Prozent und für Bestandsimmobilien um 3,7 Prozent. Beide Raten lagen unter denen des ersten Quartals.
Im Quartalsvergleich legten die Preise sowohl für Neubauten (+2,7 Prozent) als auch für Bestandsimmobilien (+1,5 Prozent) zu. Marktstruktur und Zustand des einzelnen Objekts bleiben für die Kaufentscheidung entscheidend.
Regionale Unterschiede
Mittelitalien verzeichnete mit 5,1 Prozent den stärksten jährlichen Anstieg. Es folgten der Nordosten (+4,2 Prozent) und der Nordwesten (+3,9 Prozent). Der Süden und die Inseln kamen auf 2,6 Prozent.
Diese Großregionen bilden nicht die Entwicklung jeder Stadt oder Ortschaft ab. Für Interessenten an Apulien ist der Wert für Süden und Inseln ein Kontext, keine Bewertung eines Hauses in einer bestimmten Provinz oder Gemeinde.
Preise und Verkäufe erzählen verschiedene Geschichten
Die Zahl der Wohnimmobilienverkäufe stieg im zweiten Quartal laut den von Istat zitierten OMI-Daten im Jahresvergleich nur um 0,1 Prozent. Der Markt blieb damit weitgehend stabil, während die Preise weiter zunahmen.
Für internationale Käufer heißt das: Objekte und Mikrolagen vergleichen, tatsächlich erzielte Preise mit lokalen Fachleuten prüfen und den Landesdurchschnitt nicht als Rendite- oder Wiederverkaufsprognose verstehen.